Überwiegend positiv aufgenommen haben unter anderem ÖAMTC, ARBÖ und das Kuratorium für Verkehrssicherheit die Pläne, die Leichtfried als „erste Akutmaßnahmen“ charakterisiert, die unter anderem aber eine stärkere Überwachung bedeuten, was der ÖAMTC kritisch anmerkt.
Mag. Franz Weinberger, Sprecher des Arbeitskreises der Nutzfahrzeugimporteure, unterstreicht, dass die Lkw-Hersteller im Zusammenwirken mit den Transporteuren jede Initiative zur Hebung der Verkehrssicherheit unterstützen. Unverständlich ist für ihn, dass sich vor allem der Lkw als Ziel des ministeriellen Maßnahmenpakets herauskristallisiert: Der ist zu 3 % an der Gesamtzahl der Unfälle beteiligt, was Weinberger zu der Frage: „Warum lässt man die übrigen 97 % Potenzial, die Unfälle zu verringern, außer Acht?“ veranlasst.
Abgesehen davon, dass das Mobileye-Fahrzeugumgebungs-Überwachsungssystem am Lkw, das als Pilotprojekt vorgestellt wurde, im dieser Form nicht umsetzungsreif wäre, weil es dazu erst einmal einer Änderung des KFG bedürfe.
Weitere Details enthält die aktuelle Ausgabe 2325 der „AUTO-Information“, die am 24. Juni 2016 erscheint!
