Aufgrund der Mehrkosten von 45 % gegenüber vergleichbaren Dieselbussen stand „die Beschaffung in einem Spannungsfeld zwischen ökologischer Zweckmäßigkeit und dem Grundsatz der Sparsamkeit“, befanden die staatlichen Kostenwächter.

 

Generell übten die Kontrolleure Kritik an einer Reihe von Vergabedetails: Im Zusammenhang mit der Elektrobusbeschaffung merkt der Rechnungshof an, dass die Kosten höher und die tatsächliche Förderungshöhe um 59 % geringer als angenommen war. Der Rechnungshof findet, künftig wäre „wesentlich, die Gesamtinvestitionskosten einer Beschaffung vor der Kaufentscheidung mit größerer Zuverlässigkeit zu ermitteln.“