„Wir sagen nunmehr eine Zunahme der Pkw-Verkäufe in der EU im Bereich von 5% voraus. Die Nutzfahrzeugverkäufe sollten ebenfalls substantiell wachsen“, erklärte Zetsche, der auch Vorstandsvorsitzender von Daimler ist, bei der 25. Generalversammlung der ACEA. Diese fand am 1. Juni in Berlin statt.
Die Hersteller erwarten heuer somit mehr als 14,4 Mio Pkw-Neuzulassungen. Trotz des deutlicheren Anstiegs würde dieser Wert aber immer noch unter dem vor Beginn der Wirtschaftskrise erreichten Niveau von 15,5 Mio Einheiten liegen, mahnte Zetsche absatz- und wirtschaftsfördernde politische Rahmenbedingungen ein: „Wir brauchen politische Partner, die weiterhin zu den Prinzipien des Freihandels stehen und entschlossen sind, den positiven Schwung in unserer Branche zu bewahren.“
In den ersten 4 Monaten des heurigen Jahres stiegen die europäischen Pkw-Verkäufe um 8,5% auf mehr als 5 Mio Einheiten. Österreich verzeichnete ein Plus von 4,7% und lag damit neuerlich am unteren Ende der Statistik: Zögerlicher verlief die Marktentwicklung nur in Großbritannien (+ 4,4%), Belgien (+ 3,5%), Griechenland (+/– 0%) sowie in den Niederlanden (– 7,6%).
