In der Triebsatzvormontage, dem Komplettieren der einzelnen Triebsatz-Komponenten zu einem einbaufähigen Motor steht dem Mitarbeiter ein Roboter zur Seite. „Die Mitarbeiter werden von dem Roboter bei ergonomisch ungünstigen und anstrengenden Routinetätigkeiten unterstützt. Der Mensch steuert und überwacht dabei die Prozesse. So können wir optimal die Stärken von Mensch und Roboter kombinieren und gleichzeitig die Fertigungszeit verkürzen", erläutert André Kleb, Leiter Standortplanung Wolfsburg.

 

Der Serieneinsatz wurde im Kompetenzzentrum Technik und Innovation im Werk Wolfsburg 3 Monate getestet und unter produktionsnahen Bedingungen zur Serienreife geführt. Ermöglicht wird die kombinierte Arbeit durch Kraftsensoren im Roboter, die jede Berührung oder Krafteinwirkung wahrnehmen und seine Bewegungen bei einem Kontakt mit dem Mitarbeiter sofort stoppen.

 

Zu hoffen bleibt, dass der Mensch – soweit er nicht im Gleichschritt mit dem Roboter funktioniert – nicht ersetzt wird...