Subarus erster Boxermotor vom Typ EA-52 hatte 977 cm³ Hubraum und leistete 55 PS. Kurbelgehäuse und Zylinderköpfe des Vierzylinders waren aus Aluminium gefertigt, das damals 14-mal teurer war als konventionelles Metall. So gelang es Subaru, das Gewicht des Aggregats um über 15 % zu reduzieren und das Leergewicht des 3,93 Meter langen Subaru 1000 auf unter 700 Kilogramm zu drücken. Mit einem Verbrauch von 5,0 Litern Benzin je 100 Kilometer zählte der Subaru 1000 zu den Effizienzmeistern seiner Zeit.

 

Für ihrer Boxermotoren erhielten die Japaner hohe Auszeichnungen, darunter den „International Engine of the Year Award“, den die Marke 2006 mit dem 2,5-Liter-Boxermotor mit Turbolader in der Klasse der 2,0- bis 2,5-Liter-Motoren gewann. 2008 folgte mit dem weltweit ersten und bis heute einzigen Boxer-Diesel in Großserie ein weiterer Meilenstein. Das jüngste Kapitel in der Boxer-Geschichte hat Subaru mit dem neuen Levorg aufgeschlagen. In dem Mittelklasse-Kombi, der im Februar 2016 eingeführt wurde, arbeitet ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung, der 170 PS leistet.