Im per 31. März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2015/16 konnte das 780 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen die Verkäufe um rund 300.000 Stück auf 4,1 Mio Batterien sowie den Umsatz um 19 Mio auf 258 Mio Euro steigern. Zurückzuführen seien diese neue Höchstwerte nicht zuletzt auf die Nachfrage nach Batterien für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Systemen, teilen die Oberösterreicher mit: So habe man ungefähr 650.000 AGM- und 300.000 EFB-Batterien hergestellt.

 

Heuer erwartet Geschäftsführer Andreas Bawart weitere „signifikante Zuwächse“, zumal ein 2015 angelaufener Erstausrüstungsauftrag des VW-Konzerns zu immer höheren Liefermengen führe. Die Maximalkapazität des derzeit einzigen Werks in Linz-Leonding liege bei 4,5 Mio Batterien pro Jahr.

 

Keine Fortschritte gibt es beim angesichts dessen immer dringender nötig werdenden zweiten Werk, das Banner eigentlich im nahe gelegenen Pasching errichten wollte. Hier hatte ein Anrainer die gewerberechtliche Bewilligung beeinsprucht, die Entscheidung des nunmehr zuständigen Landesverwaltungsgerichts lässt auf sich warten. „In Anbetracht der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt ist die Schaffung von bis zu 200 neuen und sicheren Arbeitsplätze geplant, allerdings werden wir zur Zeit daran gehindert“, bedauert Bawart. Er fordert eine „aktive, verantwortungsvolle Unterstützung de Entscheidungsträger auf Landes- und Gemeindeebene“.