Mit 6. November endet die Zusammenarbeit des Österreichischen Wirtschaftsverlages mit den ermächtigten Plakettenherstellern und damit die Unterstützung der Elektronischen Begutachtungsverwaltung (EBV) durch die Hersteller. Diese hatten den Vertrag gekündigt, nachdem der Wirtschaftsverlag den Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Markteinführung von Vehicle Control System (Vecos) eingebracht hatte. Mit Vecos bieten die Plakettenhersteller nun auch selbst eine §57a-Prüfsoftware an.
In einem Brief an die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik und die Landesregierungen garantiert der Wirtschaftsverlag, dass die EBV „auch nach diesem Termin die den ermächtigten Kfz-Werkstätten kostenlos und mit ausreichendem Support zur Verfügung stehen wird“.
Nach Aussage von Kersten Viehmann, Leiter Sonderprojekte Automotive beim Wirtschaftsverlag, soll ab diesem Zeitpunkt auch die Mehrplatzversion kostenfrei angeboten werden. Aktuell wird laut Information des Wirtschaftsverlages an der Version 5.2 gearbeitet, in der die Bestimmungen der 32. KFG-Novelle berücksichtigt werden.
