Bereits 2014 sorgte das Gasoline Technology Car I (GTC I), das mit einer um 17 % besseren Effizienz im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) gegenüber dem Referenzfahrzeug, ein Ford Focus mit 1,0-Liter-Ecoboost-Motor, bei seiner Vorstellung in Wien für Aufsehen.

 

Nun wird mit dem GTC II das Potenzial einer intelligenten 48 Volt-Hybridisierung auf dem letzten Stand der Entwicklung vor Augen geführt. Gegenüber dem GTC I lässt das GTC II im NEFZ zusätzliche weitere rund 13 % Kraftstoffeinsparung erwarten. Der augenfälligste Unterschied zum GTC I liege darin, dass die elektrische Maschine beim GTC II hocheffizient zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe integriert ist (sogenannte P2-Architektur). Die 2 Generation des Gasoline Technology Car zeige, welches enorme Potenzial im milden Hybrid stecke wenn man das elektrische 48 V-System, den Verbrenner und die Betriebsstrategien konsequent im System optimierte, wie José Avila, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Powertrain erläutert.

 

„Das GTC II ist, wie das GTC I, ein Meilenstein, weil es hier gelungen ist, hocheffiziente hybride Betriebsstrategien in einem Wagen mit Handschaltgetriebe umzusetzen. Die elektrifizierte Kupplung schafft im GTC II zusätzlich die Voraussetzung für Funktionen wie ein elektrisches Anfahren, elektrisches Stop-and-Go sowie eine Rekuperation bis fast in den Stand“, sagt Prof. Dr.Peter Gutzmer, Vorstandsmitglied und Leiter der Forschung & Entwicklung bei Schaeffler.