Schauen wir zunächst beim Medieninhaber auf dessen Homepage in die Haftungsausschlussgründe, woraus wir zitieren: „Jedoch kann keine Haftung oder Garantie dafür übernommen werden, dass alle Angaben zu jeder Zeit vollständig richtig und in letzter Aktualität dargestellt sind.“ Redundante Verantwortung nennt sich das! Bartls Profession besteht einzig darin, sich öffentlich Aufmerksamkeit zu sichern, denn er weiß, dass sich die Journalisten für ihre Recherchen wenig bis keine Zeit nehmen, Hauptsache die Story regt auf.

 

Eine Ablenkung der Passanten durch Telefonieren, SMS-Tippen oder-Lesen sei genauso gefährlich wie bei Autofahrern. Ein neues auch Strafen vorsehendes Gesetz, speziell anzuwenden bei jungen und älteren Verkehrsteilnehmern, würde eine unsichtbare Gefahr sichtbar machen, findet der Herr Verkehrspsychologe. Ist also der Gedanke nicht weit, dass der Herr Bartl zielgenau seinen Geschäftszweck zur Nachschulung im Umfeld verkehrspsychologischer Tests neue Impulse verleihen will. Und auch die Fahrschulen können ihre Einrichtungen damit besser auslasten.

 

Eine echte Win-win-Situation! „Alle Angaben können ohne vorherige Ankündigung geändert, entfernt oder ergänzt werden.“ So ist auch diese Einlassung im Impressum unter dem Siegel universitärer Ansprüchlichkeit zu verstehen und wir BürgerInnen, ob auf der Straße oder auf dem Gehsteig, fordern derartige Unsinnigkeiten bzw. geistige Blähungen zu verbieten.