Insgesamt 1.000 Personen wurden im Rahmen der Studie befragt. „Die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit älterer Autolenker wird von der Bevölkerung, auch von den älteren Fahrern selbst, nicht kontroversiell betrachtet. Im Gegenteil, derartige Prüfungen werden von einer deutlichen Mehrheit, 73% der Befragten befürwortet“, kommentiert VAV-Generaldirektor Dr. Norbert Griesmayr das Ergebnis.
Bei einer Gliederung nach Altersgruppen ist bei 18- bis 30jährigen Studienteilnehmern mit 81% die höchste Zustimmungsrate zu verzeichnen. Von den 31- bis 60jährigen sprechen sich 75% für Checks aus, und von den über 60jährigen zählen 64% zu den Befürwortern. Bemerkenswert sei, dass weder der Besitz eines Führerscheins noch der eines eigenen Pkw die Zustimmungsrate beeinflusse. Diese liege bei Autofahrern und Nicht-Fahrern gleichermaßen bei rund 75%. Leichte Abweichungen seien in der Gliederung nach Regionen zu finden. In der Steiermark und in Kärnten liege die Zustimmung mit 62% unter dem Durchschnitt. Das gelte auch für Wien, wo die Befürworter 66% stellten.
„Die individuelle Mobilität, und dazu zählt in erster Linie das Autofahren, ist für Menschen jeden Lebensalters wichtig“, sagt Griesmayr. Beim Mobilbleiben mit dem Auto komme der technologische Fortschritt in Form vielfältiger Assistenzsysteme älteren Lenkern besonders entgegen. Die Automobilindustrie werde in der Zukunft weitere wichtige Impulse genau in diese Richtung setzen. „Zusätzlich erscheinen mir auch speziell auf ältere Lenker zugeschnittene Fahrtechnikkurse als sehr nützlich. Diese könnten viel zur Aufrechterhaltung der Fahrpraxis und zur Erhöhung der Fahrsicherheit beitragen.“
