Im Detail wird dem Geschäftsführer vorgeworfen, nicht nur über Firmenkonten Privatausgaben abgerechnet und Gebrauchtwagen „schwarz“ verkauft zu haben. Für Gebrauchte sollen im Einkauf zum Teil astronomische Summen bezahlt worden und von den Versicherungen für fingierte Schäden „kassiert“ worden sein.
Weitere Angestellte des Kfz-Betriebs, darunter auch der Finanzverantwortliche der Firma, der einen Teil der unredlich erworbenen Erlöse auf das Konto der Geschäftsführergattin „umgeleitet“ haben soll, dürften in die Machenschaften eingeweiht gewesen sein.
Ziel der „krummen Touren“ dürfte die Absicht, das Unternehmen in die Zahlungsunfähigkeit zu treiben, gewesen sein, um den Betrieb dann selbst, in einer neu gegründeten Gesellschaft, weiterzuführen: Das ist nicht gelungen, auch wenn der Schaden etwa eine halbe Milllion € beträgt.
