Mit welchem Geld sollen bei Entfall konventioneller Einnahmequellen aus dem Automobilgeschäft dann die E-Autos gefördert werden? Vermutlich mit Kaurigeld, dem vormünzlichen Naturgeld, das im Inselumfeld der Malediven immer noch als rituelles Zahlungsmittel funktioniert. Ich sehe schon die Asienurlauber bis nach Thailand diese Muscheln sammeln und die Damen ihren Schatz am Bastrock befestigen.
Jedenfalls orten wir eine zunehmend autofeindliche Politik, da passt den Agitatoren solcher Geistlosigkeit auch keine Elektroauto-Alternative ins Denkkonzept – setzen wir diesen aufwieglerischen Gedankengang fort. Massive Mehrkosten, ohne dass der Finanzminister davon etwas hat, sind die Folgen. Wen kümmert es?
Unseren Politikern als Antwort auf Umweltaspekte die „Ökoprämie“ vorzuschlagen, scheitert einerseits an deren Unwillen zur Aufrechterhaltung demokratieorientierter individueller Mobilität und andererseits am ohnehin schon leeren Staatsetat.
Also kann der Finanzminister gleich auch auf bis dato 14 Milliarden jährliche Steuereinnahmen verzichten. Oder doch nicht? Das den Tod bringende Tabakzeug und der Alkohol und das ungesunde Essen! Das weckt weitere Begehrlichkeiten: Keine Lkw = keine Warentransporte mehr = kein Amazon mehr = keine Verpackungsmittel mehr und so weiter und so fort!
Das alles ist so absurd, dass hier nur noch der satirische Text weiterhilft, den Geistesschmerz zu lindern. Dennoch müssen sich die zuständigen Branchenvertreter mit der Realsatire beschäftigen und dazu eignet sich die Wiener Ringstraße perfekt. Auch das Gesetz ist keine Gefahr, hat der OGH doch auch „Rasen am Ring“, das ist jene Aktion, wo von Zeit zu Zeit für ein paar Stunden Naturrasen aufgelegt wird, um sich demonstrativ im Strecksessel gegen die Automobilität und damit die Wirtschaft zu wenden, legitimiert.
Vermutlich braucht es den Blechaufstand, um die Politiker wieder zur Räson zu bringen. In den nächsten 10 Jahren, in denen das Klimaschutzziel (welches?) umgesetzt werden soll, wissen wir eines sicher: Diese Regierung samt den Klugheiten des Umweltbundesamtes wird es dann nicht mehr geben. Den daraus entstehenden Schaden werden wir Bürger – Stichwort Hypo-Alpe-Adria – allerdings Jahrzehnte lang zahlen – leider dann nicht mit Kaurigeld!
