Dipl.-Ing. Thomas Müller ist der neue Produktionsvorstand der MAN Truck & Bus Österreich AG, Dipl.-Bw. Thomas Röttgen der Finanzvorstand. Unverändert fungiert DDr. Karl-Heinz Rauscher als Personalvorstand.

 

Das Unternehmen, das das Geschäftsjahr 2015 mit einem deutlich positiven operativen Ergebnis abgeschlossen und auch alle sonstigen verbundintern geplanten Produktionskennzahlen in Steyr erreicht hatte, ist in die Neuausrichtung der europäischen Lkw-Produktionswerke einbezogen, bei der jeder Standort klare Kernkompetenzen und Verantwortungsbereiche erhält. Im Werk Steyr wurde bereits mit dem Aufbau des Truck Modification Centers sowie einer neu zu errichtenden Kunststoffteile-Lackierung begonnen. Das Werk bleibe darüber hinaus Produktionsstandort für die leichte und mittlere MAN-Baureihe, betont der Hersteller.

 

Im Truck Modification Center sollen letztlich für bis zu 3.000 Fahrzeuge pro Jahr Sondermodellwünsche, die durch das Serienportfolio nicht abgedeckt werden, umgesetzt werden. Im ersten Quartal 2016 wurden am Standort Steyr bereits verschiedene Modifikationen in Standmontage durchgeführt. Darüber hinaus ist im Sonderkabinenbau geplant, neben der bestehenden Doppelkabine pro Jahr rund 500 Sonderfahrerhäuser für den Produktionsverbund – beginnend vom Rohbau über die Lackierung bis zur Innenausstattung – komplett in Steyr zu fertigen.


Für die neue Kunststoffteile-Lackierung ist die Konzeptphase abgeschlossen, der Standort am Werksgelände für die erste Ausbaustufe ausgewählt und die Detailplanung läuft. Die Anlage soll 2018 hochgefahren werden und schließlich im Vollbetrieb sämtliche Produktionswerke im MAN-Verbund mit allen zu lackierenden Außenteilen wie Frontklappe, Dach und Aero-Paket beliefern.