Die Halle 7 litt nicht erst 2016 unter Ausstellerschwund, den heuer größere Gastronomiebereiche sowie die geschickte Anordnung (in Form eines Mäanders) der zum Teil deutlich gewachsenen Stände zu kaschieren versuchten. Mehr als einmal stand in den vergangenen Jahren zur Diskussion, ob die Halle der Werkstattausrüster überhaupt noch Teil des Genfer Automobilsalons sein sollte.
Nach jahrelangen Verhandlungen mit den Veranstaltern habe die Branchenvereinigung Swiss Automotive Aftermarket (SAA) eine Alternative zum fast zweiwöchigen Auftritt in der vor allem für den Fachbesucher interessanten Halle 7 entwickelt: Im letzten Hallenteil (das heuer nicht genutzt wurde) werden 2.800 m2 für die Kurzmesse (vom 7. bis 13. März) zur Verfügung stehen, der Teil in der Nähe der Autohalle 6 für die gesamte Länge des Salons. Mit der Kurzzeitvariante sollen unter anderem neue Messeteilnehmer für den Auftritt in Genf gewonnen werden.
Die Kurzversion des Genfer Salons werde jedenfalls stattfinden, verlautet von SAA, die Anmeldefrist für die kurze Messe endet am 15. Juni 2016; Aussteller, die sich für die Langauftritt in Halle 7 entscheiden, haben bis zum 15. Juli Zeit.
