Unter der Leitung der Landesverkehrsabteilung der Wiener Polizei wurde eine Gruppe von „Parksheriffs“ speziell für die Erkennung gefälschter Plaketten geschult. Darüber hinaus haben die Beamten auch Zugriff auf die Seriennummern gestohlener Plaketten.
„Gestohlene Pickerl stellen das Hauptproblem dar, diese sind bei uns gemeldet und im System vermerkt“, sagt BIM Fritz Nagl, der diese Aktion „begrüßt, weil sie zur Verkehrssicherheit beiträgt.“ Nagl würde sich wünschen, diese Initiative „auf ganz Österreich auszudehnen und Parkraumüberwacher diesbezüglich im ganzen Land zu schulen“. Fahrzeuge, die mit gestohlenen oder gefälschten Plaketten unterwegs seien, „kommen auch nicht zu uns in die Werkstätten zur Überprüfung, weshalb es enorm wichtig ist, darauf zu schauen, dass Fahrzeuge mit korrekten Plaketten ausgestattet sind.“
Die Wiener Parksheriffs waren auch beim Aufspüren gestohlener Fahrzeuge äußerst erfolgreich: Seit einem Jahr werden alle von den Organen überprüften Fahrzeuge einer polizeilichen Fahndung unterzogen: Entdeckt wurden dabei 440 gestohlene Fahrzeuge, 378 entwendete Kennzeichen und 839 Fahrzeuge, die zur Fahndung ausgeschrieben waren, weil sie im Zusammenhang mit Straftaten standen. Bei 4.417 Fahrzeugen fehlte eine aufrechte Zulassung, in diesem Fall wurden Kennzeichen und Zulassungsschein entzogen.
