Erst vor sieben Jahren hatte die Klein Autoteile VertriebsgesmbH das Zentrallager in Grödig, also im Süden der Landeshauptstadt Salzburg, bezogen: Doch nun ist es (trotz 1.500 m2 auf 3 Etagen) zu klein geworden für Klein. „Windschutzscheiben haben wir sogar schon in Perchtoldsdorf gelagert, und in Grödig haben wir auch keine Manipulationsflächen mehr“, sagt Geschäftsführer Rudolf Bayer.
Das Lager wird noch bis September 2017 von Klein genutzt, dann zieht ein Unternehmen aus der Lebensmittelbranche ein: In der Zwischenzeit soll ein neues errichtet werden. „Wir bevorzugen ein Grundstück im Grenzgebiet Salzburg/Oberösterreich, um unsere Mitarbeiter halten zu können“, meint Bayer. Gesucht wird ein 8.000 bis 10.000 m2 großes Grundstück, auf dem ein halbautomatisiertes Ersatzteillager mit 5.000 m2 Fläche errichtet werden kann.
Dass sich Klein auf diese Weise „herausputzt“, um für eine eventuelle Übernahme durch einen Mitbewerber besser dazustehen, weist Bayer zurück: „Wir sind ein seit 1978 bestehendes familiengeführtes Unternehmen in österreichischer Hand. Das wollen wir auch weiterhin bleiben.“
