Eine einfache, standardisierte, schnelle und globale Lade-Infrastruktur sei aus Sicht von Volvo eine zentrale Voraussetzung dafür, dass die Popularität von Elektroautos weiter steige und die Kunden die neue Technik wirklich akzeptierten.

 

„Wir erkennen bereits steigendes Interesse an komplett elektrischen Autos“, so Mertens. Die Batterietechnik verbessere sich, die Kosten sinken und eine Lade-Infrastruktur werde eingerichtet. „Doch während wir in Sachen Technik schon bereit sind, hinkt die Infrastruktur noch hinterher. Wir brauchen dringend ein weltweit einheitliches Aufladesystem, damit Sorgen der Kunden rund um die Reichweite endlich der Vergangenheit angehören.“

 

Das Unternehmen habe sich entschieden, die Vereinigung „Charging Interface Initiative“ zu unterstützen. Deren Ziel sei es, das Combined Charging System (CCS) als Ladestandard für batteriebetriebene Fahrzeuge zu etablieren. CCS biete Normal- und Schnellladefunktionen und macht die Nutzung eines Elektroautos einfacher und komfortabler. Es verbinde Einphasen- und schnelles Dreiphasen-Aufladen und sei sowohl auf Wechselstrom mit bis zu 43 kW als auch auf Gleichstrom mit bis zu 200 kW ausgelegt; künftig sind sogar bis zu 350 kW möglich – alles in einem System.