E-Mobilitätsstrategie der Stadt Wien „STEP 2025“: Der Ausbau der Straßenverkehrsinfrastruktur hat darin zugunsten des Fußgänger- und Radverkehrs sowie der Öffis keine Priorität. New York, Amsterdam, Stockholm, Berlin, Brüssel und Oslo haben mit Förderaktionen beispielhafte Initiativen gesetzt.

 

Doch was passiert in der Musterstadt Oslo, die teuer in die nötige Infrastruktur investiert hat? „Mobilität ohne Autobesitz“ wird plötzlich das Wort geredet. Stauerscheinungen auf Busspuren durch private Elektroautos stellen die Sinnhaftigkeit dieser Mobilitätskultur schon wieder in Frage. Ergo müssen neue Maßnahmen gegen die private Automobilität her und da ist Wien Vorreiter: Begegnungszonen und Mobilität ohne Autobesitz sind das Ziel.

 

Wie es dabei den Klein- und Mittelstandsunternehmen ergeht, ist unseren Stadtplanern egal. Als ob Verkehrsschikanen neben viel Strafgeld nicht auch verdammt viel Geld verschlingen. Ein paar Architekten und Steinepflasterer wird es redlich nähren und auch die „völlig umweltfreundlichen“ Straßenmarkierer. Was soll`s: Arbeitsplatzsicherheit wird in naher Zukunft sowieso bedeutungslos: Jeder bekommt – ohne Arbeit – Grundsicherung und die Pension später obendrauf. Das gedruckte Bargeld, so lange es das noch gibt, wird in rauen Mengen direkt an die Bevölkerung verteilt und von den global tätigen Konzernen wieder abgeschöpft.

 

Also ehrlich: Wessen Hauptsorge ist da noch eine, die lokale Wirtschafts- und Arbeitswelt belebende individuelle Mobilität, wenn es bis 2025 ohnehin schon die mit künstlicher Intelligenz gesteuerten „selbstfahrenden Autos“ geben wird. Dann brauchen wir keine U-, Schnell- und Straßenbahnen mehr, bis dato wesentliche Stützen der grün-rötlichen Verkehrspolitik in den urbanen Zonen.

 

Da STEPpen die Deppen auf Kosten von uns Steuerzahlern und hoffen, dass bei diesen Plänen nicht irgendein anarchistisch veranlagter Trottelverein gleich ganz den Stecker zieht. Von wegen Bedenkenträger!

 

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“ zitieren wir aus Orientierungsgründen aus der Homepage der dafür engagierten und im Mitbesitz der Ex-Grünen-Politikerin Monika Langthaler befindlichen „Gehirnwindungsanstalt“ Brainbow ein Albert Einstein entlehntes Zitat.