Der Vorteil eines Dieselmotors liege klar im geringeren Verbrauch, von dem auch die CO2-Emissionen abhängen. Ein Dieselmotor verbrauche um rund 20 % weniger als ein vergleichbarer Benzinmotor, in Bezug auf die CO2-Emissionen liege der Dieselmotor immer noch um rund 15 % im Vorteil. „Es ist klimapolitisch absolut kontraproduktiv, den Dieselantrieb in Frage zu stellen“, so Clary.

 

Der Dieselmotor sei derzeit notwendig, um die ambitionierten EU-Klimaziele zu erreichen. Darüber hinaus sei es Fakt, dass in Österreich nur 13 % der CO2-Emissionen von Pkw stammen.

 

Aus umweltpolitischen Gesichtspunkten müsse nun die Politik handeln und für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen, welche die freie individuelle Mobilität nicht einschränken aber gleichzeitig dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen. Dazu zähle eine bundesweit einheitliche Förderung von Elektromobilität und auch andere, simple aber wirkungsvolle Maßnahmen, wie „Grüne Wellen“ in den Städten. Flüssiger Verkehr würde Emissionen nachweislich senken.