Vorrangig Kostengründe führen die massenhaft absagenden nichtdeutschen Fahrzeughersteller ins Treffen, der AMI (Auto Mobil International) ausgerechnet zum 25. Bestandsjubiläum die Referenz zu verweigern.
Aber auch die deutschen Hersteller verspürten keine Lust daran teilzunehmen, weil sich die AMI auf das Niveau einer Regionalmesse reduziert habe. Ebenso nicht die Werkstattausrüster, Wartungs- und Servicepartner, die mit TEC den Messenamen AMITEC vervollständigten. Ausgerechnet zum geplanten Eröffnungswochenende 9./10. April 2016 veranstaltet Werkstattausrüster und Teilelieferant Stahlgruber im nahen Chemnitz seine 2. von 4 deutschen Leistungsschauen.
Laut Mitteilung der Branchenzeitung Automobilwoche stand zum Berichtszeitpunkt nur noch Hyundai auf der Teilnehmerliste. Sämtliche japanischen Hersteller sagten ab. Schlussendlich versetzte die Volkswagen Markengruppe mit ihrem Storno der AMI den endgültigen Todesstoß.
