In allen diesbezüglichen Überlegungen fehlt weitgehend der Faktor Kaufkrafterhalt. Alle – Google, Apple und Facebook voran – stellen sie den Kunden in den Mittelpunkt. Im Autogeschäft setzt alles auf Vernetzung und keiner will wahrhaben, dass ohne Erhalt kauffähiger, regional autarker Kunden die Geschäfte rasch einbrechen.
In Wahrheit suchen die Hersteller und Banken über den Schleichweg der Vernetzung ihre durch Scheinwachstum vermurxten Geschäfte zu retten, was wiederum zu Lasten der Klein- und Mittelständler geht. In Zukunft geht es wohl nur noch darum, an wen und über welche Kanäle die Fahrzeuge verkauft und abgewickelt werden.
Wer darüber die Datenhoheit besitzt, ist zumindest der nächste Etappensieger im Wettstreit der Marktmacher. Da sind aktuell betrachtet der kleinteilige Autohandel und das Gewerbe mit der dazugehörigen Dienstleistungsperipherie wegen ihrer mangelnden Möglichkeit noch stärkerer Konzentration im Nachteil.
Wertschöpfende sind die Global Player. Schön für die Aktionäre. Was tun die aber, wenn ihnen die Käufer ausgehen. Den Krieg erklären?
Auch ein erkennbarer Trend im globalen Spiel der Kräfte!
