„Dass individuell passende Fahrzeuge mit einer Mehrheit von 14 % Preisnachlässe kompensieren, passt zum Megatrend der Individualisierung“, kommentiert puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Nach dieser der Branche liebedienerisch anmutenden Analyse machen die maximal möglichen Ausstattungen bzw. Individualisierungen in der oberen Mittelklasse mittlerweile 55 bis 65 % der „Maximalpreise“ aus.

 

Voraussetzung für den von Neuwagenkäufern mehrheitlich gewünschten Verkauf individuell passender Autos ist eine Bedarfsanalyse mit den richtigen Fragen. Hier sieht es allerdings düster aus: 55 % der Autokäufer wünschen sich laut puls-Studie eine Bedarfsanalyse, aber nur 10 % nehmen diese auch wahr. Schläft der Autohandel oder hat er mit den oktroyierten Tageszulassungen der Hersteller zu kämpfen, diese so rasch wie möglich verkaufen zu können?

 

Für Weßner Zeit für einen Paradigmenwechsel im Automobilverkauf: „Dieser Schwenk hin zum Verkauf individuell passender Fahrzeuge liegt“, so Weßner, „sowohl im Interesse der Kunden als auch der von Preiskämpfen gebeutelten Automobilindustrie“.

 

So einfach definiert sich das Autohandelsgeschäft.