Zwischen 3,8 und 4,7 Mrd € listet der „Wirtschaftsforscher“ als „umweltschädliche“ Subventionen, die der Staat in Form von Steuererleichterungen gewährt, auf. Sie begünstigen seiner Meinung nach den Verbrauch fossiler Energien. Vom enorm steigenden Verpackungsmaterial, das weitgehend auch den fossilen Grundstoff verwendet, ist in seinen Ausführungen nichts zu lesen. Mit 640 Mio € werde der Diesel, mit 560 Mio € die Pendlerpauschale und mit 225 Mio € der Steuervorteil beim Dienstwagen „überfördert“.
Die Argumente sind nicht neu, dienen aber den öffentlichen Medien als Futter für ihre Hetzkampagnen gegen die Automobilität und pflegen die Förderung des Öffentlichen Verkehrs. Alles käme nur Besserverdienern zugute und nichts den untersten Einkommensschichten. Dass die unter den Augen der Regierung durch Sozialdumping vermehrt werden, fällt wohl nicht in die Forschungskompetenz des WIFO.
Also redet Aiginger mit der Stimme des Umweltdachverbandes schon wieder über eine Erhöhung der Mineralölsteuer, auch auf Flugbenzin. Wann werden, so eine Forderung aus dem Kreis der Wirtschaft, die vom WIFO kolportierten Zahlen auf ihre Plausibilität überprüft, insbesondere dann, wenn der Steuervorteil bei der Privatnutzung von Dienstautos – gleich „zwischen 225 und 420 Mio €“ schwankend, ausgewiesen wird? Aiginger will daraus erdachte zusätzliche Steuereinnahmen verstärkt in die Entwicklung „exportfähiger Umwelttechnologien“ investieren.
Und die Arbeitslosenzahlen im Land steigen weiter...
