Die 12,8 Mio. neuzugelassenen Pkws brachten es im Schnitt auf einen CO2-Ausstoß von 135,7 Gramm pro Kilometer. Das waren um 3,3 % bzw. 4,6 Gramm weniger als 2010, geht aus dem jüngsten Bericht der EU-Umweltbehörde EEA hervor. Dafür verantwortlich sei „vor allem eine Kombination von Änderungen im Kaufverhalten, verbesserter Technologie und effizienter Motoren“, so das Urteil der Experten. Auch der von 51,3 % auf 55,2 % gestiegene Anteil der Dieselfahrzeuge an den Neuzulassungen habe zur positiven CO2-Entwicklung beigetragen.
„Wir sehen, dass neue Autos von Jahr zur Jahr effizienter werden – ein gutes Beispiel für Vorschriften, die der Industrie dabei helfen, echte Verbesserungen zu erreichen“, sagt Jacqueline McGlade, Executive Director der EEA.
Die sparsamsten Fahrzeuge wurden 2011 übrigens in Portugal, Malta und Dänemark angeschafft. Hier betrugen die durchschnittlichen CO2-Emissionen jeweils weniger als 125 Gramm pro Kilometer. Am anderen Ende des Spektrums lagen Estland, Lettland und Bulgarien mit mehr als 150 Gramm. Österreich lag mit 138,7 Gramm im europäischen Mittelfeld.



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