Über Initiative des Bundesgremium Fahrzeughandel und vorerst kostenloser Koordination durch Bewußtseinsbildungsprofi Wolfgang Rosam soll eine Interessenplattform der Autofahrer entstehen. Das Auto darf nicht Feind, sondern muss Freund des Menschen sein. In möglichst breiter Formation (Importeure, Bundesinnung, Autofahrerclubs, Kfz-Versicherungen etc.) will Rosam mithelfen, der heimischen Automobilwirtschaft zu einem geeinten Auftritt in der Öffentlichkeit zu verhelfen. "Es ist der um sich greifenden Stigmatisierung des Automobils als Krankheit und Tod bringendes Ungetüm Einhalt zu gebieten", sagt der anerkannte Lobbyist Rosam, "wir müssen der Politik handfeste Argumente liefern, dass die Automobilität ein Grundrecht des Menschen bleiben muss, da ansonsten keine Wirtschaft funktioniert."
Um eine angemessene öffentliche Meinung zu kreieren, wollen die Kommerzialräte Willibald Keusch (Leiter im gremialen Werbeausschuss), Ing. Josef Schirak (Einzelhandelssprecher) und Mag. Dr. Gustav Oberwallner (stv. Bundesgremialvorsteher und "Außenminister" in Brüssel) zunächst mit dem Arbeitskreis der Automobilimporteure und den Autofahrerclubs einen Konsens suchen, der unter dem Begriff "Forum Auto – Mobilität" die Arbeit aufnehmen soll. Rosam: "Die Plattform braucht viele Gesichter, auch weibliche, um jedem, der mit der Mobilität sein Businessmodell pflegt, eine wirksame Stimme in der Öffentlichkeit zu verschaffen."
Das Ziel: Wo Mobilität mit politischem Unbehagen erwidert wird, kann keine Objektivität gedeihen. Diese destruktive Dynamik kann und wird nicht von alleine heilen. Wenn wir uns, Antiautofahrer und Autofahrer zugleich, eine echte Chance geben wollen, müssen wir uns mehr Distanz gönnen können.