Mit einer Prognose von 80 Milliarden vernetzten Geräten (500 Geräte pro Quadratkilometer) bis 2020 erwarten die Experten Einfluss auf jedem Sektor, vor allem auch auf die Mobilität. „Bis 2014 wird jedes neue Auto vernetzt sein, entweder über eine eingebaute oder eine angeschlossene Zugangsplattform, die das Auto hinter Mobiltelefonen und Tablet-PCs weltweit auf den dritten Platz der meistvernetzten Geräte katapultiert“, sagt Martyn Briggs, Mobility Programme Manager bei Frost & Sullivan. Der Einfluss, den dies auf die Industrie haben werde, könnte kolossal sein, glaubt Briggs. Die Vernetzung werde dafür sorgen, den Fahrern innovative Dienste in Echtzeit zur Verfügung zu stellen, und gleichzeitig die Hersteller mit fortlaufenden Einnahmequellen wie Automobil-App Stores zu versorgen, die weit über den eigentlichen Verkauf eines Fahrzeugs hinausgehen.
„Zusätzlich zu Fahrzeugen und Geräten wird die ergänzende Infrastruktur zukünftig viel intelligenter werden. Dies umfasst kurzfristig kleine, schrittweise Veränderungen wie zum Beispiel die Vernetzung von Ampelsystemen und der städtischen Straßenverkehrsaufsicht, aber auch langfristig radikalere Veränderungen wie vollständig automatisierte Fahrzeuge. Auch einer Reihe innovativer Transportsysteme, die effiziente Verkehrsströme ermöglichen, könnte zum Durchbruch verholfen werden.“
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