Weltweit tobt ein Kampf um die Ansiedlung von Betrieben und Forschungseinrichtungen. Bosch ist in Österreich in diesem Bereich sehr gut aufgestellt: So liegt in Wien das weltweite Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Funktions-Software für Elektro- und Hybridantriebe sowie für Motorsteuergeräte von Benzin- und Dieselmotoren. In Linz werden Common-Rail-Injektoren für Nutzfahrzeuge entwickelt und Hallein kümmert sich um Einspritzanlagen für Großdieselmotoren, die in Lokomotiven und Schiffen eingebaut werden.
Zwar gelten all diese Standorte im Moment als „einzementiert“: „Doch wir müssen sie auch für die Zukunft absichern“, sagt Huttelmaier, der seit dem Sommer des Vorjahres als Bosch-Chef in Österreich agiert, am Rande der Bilanzpressekonferenz.
Hier sei die Regierung gefragt. „Denn bestimmte Förderrichtlinien erlauben eine individuelle Auslegung“, heißt es bei Bosch: Auf der einen Seite – vom Wissenschaftsministerium – werde eine Forschungsprämie genehmigt, doch andere (nämlich die Betriebsprüfer des Finanzministeriums) zweifeln wieder daran. „Daher brauchen wir mehr Planungssicherheit“, sagt Huttelmaier: „Aber auch der Aufwand für die Fördernehmer muss verringert werden.“ Nur wenn es weiterhin geeignete Rahmenbedingungen gebe, könne man weiterhin in der Top-Liga mitspielen.
Details zu den wirtschaftlichen Ergebnissen von Bosch im Jahr 2011 lesen Sie in der „Eurotax AUTO-Information“ Nr. 2121 vom 25. Mai!
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