Komm.-Rat Burkhard Ernst, der Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels, ist vor allem darüber verärgert, dass die Autoren „keinem der Vertreter der Kfz-Branche die Möglichkeit gegeben hätten, zu den oft sehr polemischen Äußerungen Stellung zu nehmen“. Ernst klärt in seinem Brief an das Wochenmagazin auch einige Umstände auf, etwa die Aussagen über die CO2-Bilanz. Zu den Äußerungen des VCÖ, wonach der Autoverkehr für die Steuerzahler ein Defizitgeschäft sei, meint Ernst: „Eines steht fest: Kraftfahrer zahlen mehr, als sie kosten.“
Ähnlich wie Ernst reagiert auch der Arbeitskreis der Automobilimporteure mit einem Brief an das „profil“: Der Artikel sei gespickt mit Halbwahrheiten, einseitigen Kommentaren und klassenkämpferischen Elementen, meinen Dr. Gerhard Pils (Vorsitzender) und Dr. Christian Pesau (Geschäftsführer). Dann zählen sie in ihrem drei Seiten langen Schreiben alle Leistungen des Kfz-Sektors in Österreich auf: „Wir würden uns vor diesem Hintergrund eine doch etwas differenziertere und besser recherchierte Berichterstattung wünschen.“
Die beiden Briefe sind im Anhang als PDF abrufbar!