Lenz spricht wörtlich von einem „unsachlichen Hetzartikel“, der eines Magazins wie des „profil“ unwürdig sei, und resümiert: „Fast alles ist falsch“, sagt Lenz, der das Institut für Verbrennungskraftmaschinen an der TU Wien geleitet und das renommierte Wiener Motorensymposium ins Leben gerufen hatte. Im Gegensatz zur Behauptung im „profil“, wonach ein Drittel aller klimarelevanten Treibhausgase vom Verkehr verursacht werde, seien 97 Prozent des klimawirksamen CO2 natürlichen Ursprungs.
Von den verbleibenden 3 %, die durch menschliche Aktivitäten verursacht werden, sei nur ein Zehntel auf den Straßenverkehr zurückzuführen. Lenz: „Richtig ist also, dass insgesamt 0,3 % durch den Straßenverkehr anstelle der angegebenen 33 % verursacht werden. Die Aussage im „profil“ ist also um den Faktor 100 falsch.“
Als zweite Aussage nennt Lenz die vom „profil“ zitierte Zahl, wonach 17,3 % der Oberfläche der Erde für urbane Mobilität verbraucht werden. Laut Lenz entfallen in Österreich hingegen nur 2 % der Gesamtfläche auf Verkehrsflächen, davon wird etwa die Hälfte für Straßen und Plätze verwendet.
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