Verantwortlich dafür sei vor allem die „deutlich erkennbare“ Zurückhaltung der Privatkunden, sagt Alain Favey, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding: „Wir glauben, dass der klassische Privatkundenmarkt ziemlich rückläufig ist. Das haben wir vor allem im Jänner und Februar ganz genau gesehen, und das deckt sich auch mit den Aussagen unserer Händlerpartner.“ Der (für den VW-Konzern besonders wichtige) Firmenkundenmarkt verlaufe dagegen auf anhaltend hohem Niveau.
Vor diesem Hintergrund erwartet Favey heuer einen leichten Marktrückgang auf insgesamt 330.000 bis 340.000 Neuzulassungen. Mit dieser vergleichsweisen Stabilität sei der österreichische Markt in Europa aber immer noch „beinahe einzigartig“.
Der Anteil der Kurzzulassungen wird nach Einschätzung von Favey wie schon 2011 rd. 20 % betragen. Dabei handle es sich um „Schnäppchen“ für gewisse Privatkundengruppen, von systematischen Exporten könne dagegen nicht die Rede sein: „Im ganzen Jahr 2011 gingen nicht mehr als 20.000 Fahrzeuge in den Export. Bei einem Gesamtmarkt von 356.000 Autos ist das vernachlässigbar.“ Die eigenen Konzernmarken sind lt. Favey übrigens bei Kurzzulassungen zurückhaltend, da man einem stabilen Restwert – auch aufgrund der vielen finanzierten Flottenfahrzeuge – größte Bedeutung beimesse.
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