Dr. Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender von Miba mit Hauptsitz in Laakirchen (Oberösterreich), gilt als besonnener Mann mit klaren Zielvorstellungen. Doch wenn es um die Zukunft seines Unternehmens geht, gerät der erfolgreiche Manager ins Schwärmen: „Unsere große Vision ist, dass es keinen Antrieb auf der Welt gibt, wo nicht ein Teil Miba drin steckt.“ Mitterbauer weiß, dass das schwer zu verwirklichen sein wird: Doch nach der letzten Bilanz, die am Donnerstag (3.5.) veröffentlicht wurde, ist das Unternehmen diesem Ziel um einen Schritt näher gerückt.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ablauf am 31.1.) stieg der Umsatz um 36 % auf fast 593 Mio. €: Nur etwa ein Drittel dieses Wachstums entfiel auf Akquisitionen, der Rest ist auf organisches Wachstum zurückzuführen. Um das Unternehmen, das bei hochfesten Zahnrädern im Automobilbereich und bei Gleitlagern für größere Dieselmotoren der einzige Produzent am Weltmarkt ist, auch für die Zukunft fit zu halten, wurden im Vorjahr 47,3 Mio. € in Sachanlagen investiert, wovon die Werke in Österreich am stärksten profitierten. Etwa die Hälfte der 4.300 Mitarbeiter ist weiterhin in Österreich tätig.
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