Insgesamt 2,84 Mio. Fahrzeuge wurden lt. den soeben veröffentlichten Daten von Statistik Austria zur Begutachtung vorgeführt, 2010 waren es dagegen erst 2,33 Mio. Die Zahl der erhobenen Mängel stieg von 8,3 auf knapp 10,7 Mio.: Statistisch wies somit jedes zum „Pickerl“ vorgeführte Auto 3,7 Mängel auf. Tatsächlich waren 22,5 % der Fahrzeuge „ohne Mängel“, die Ausstellung des Pickerls nicht verhindernde „leichte Mängel“ gab es bei weiteren 70,6 %. ?Die insgesamt beträchtliche Zahl der Mängel bestätigt lt. Komm.-Rat Friedrich Nagl, Bundesinnungsmeister der Kfz-Techniker, die Forderung nach einer Rückkehr zu jährlichen Prüfintervallen: „Der 3-2-1-Rhythmus reicht einfach nicht aus, denn je nach Fahrzeug und Nutzung kann es auch schon bei neuen Autos nach kurzer Zeit zu gefährlichen Mängeln mit entsprechenden Folgen für die Verkehrssicherheit kommen.“