Jüngstes Opfer wurde ein Kollege, der am Mittwoch von einem Audi-Fahrer, der bei Tempo 130 im Terminkalender blätterte, auf der Ostautobahn „abgeschossen“ wurde – aber glücklicherweise beinahe unverletzt blieb, während am Auto massiver Schaden entstand (siehe Foto). Die „Allianz“ hat nun eine Studie erstellt, wonach in Österreich Jahr für Jahr 60 Menschen nur deshalb sterben, weil Autofahrer nicht bei der Sache waren.
Jeder fünfte Lenker wechselt Kleidungsstücke, 7 % rasieren oder schminken sich. Vier von zehn Lenkern telefonieren (ohne Freisprecheinrichtung), jeder Dritte schreibt oder liest SMS bzw. E-Mails. Mehr als die Hälfte der Lenker stellt das Ziel im Navi-System ein, ohne stehen zu bleiben; die Hälfte der Lenker isst, trinkt oder raucht während der Fahrt. Ebenso weit verbreitet ist das Bücken nach Gegenständen; 40 % richten Gurt, Sitz oder Spiegel erst nach dem Wegfahren ein.
„Viele dieser Tätigkeiten und Blickabwendungen werden nicht als gefährlich angesehen und geschehen oft sogar kaum bewusst, eher flüchtig nebenher. Das macht die Sache so gefährlich“, kommentiert Dr. Johann Oswald, Vorstandsmitglied der Allianz Gruppe in Österreich.
Laut der Untersuchung werden 20–24 % aller Verkehrsunfälle durch Ablenkung ausgelöst, bei Auffahrunfällen sind es sogar bis zu 36 %.
Nähere Details finden Sie in der angehängten PDF-Datei.
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