Bei 35.129 Verkehrsunfällen (-0,6 %) wurden 45.025 Personen verletzt (-1,8 %) und 523 getötet (-5,3 %). Damit sind diese drei Größen die jeweils geringsten seit Beginn der einheitlich geführten Unfallstatistik im Jahr 1961. Erfreulich sind diese Zahlen, wenn man sie mit jenen vor zehn Jahren vergleicht: Seit damals ist die Zahl der Verkehrsunfälle um 19 %, jene der Verletzten um 21 % und jene der Toten sogar um 45 % zurückgegangen: 2002 waren in Österreich 956 Tote zu verzeichnen; der traurige Rekord stammt übrigens aus dem Jahr 1972 mit 2.948 Verkehrstoten und 72.236 Verletzten bei 52.696 Unfällen.
Weniger erfreulich als die generelle Tendenz ist die Entwicklung, die von Lenkern im alkoholisierten Zustand verursacht wurden: Zwar gab es auch hier im Vorjahr eine leichte Abnahme der Unfälle und Verletzten um 0,7 bzw. 1,0 %, doch die Zahl der Todesopfer ist deutlich angestiegen, nämlich von 33 (2010) auf 51 (2011). Das bedeutet, dass jeder zehnte Tote auf Österreichs Straßen Opfer eines Alkoholunfalls war. Gestiegen ist auch die Zahl der getöteten Kinder, und zwar von 10 auf 13.
Auch die Zahl der Unfälle mit einspurigen Kfz nahm im Vorjahr zu (+6 %), bei den Fahrradunfällen gab es sogar einen Anstieg um 18 %. Die Zahl der Unfälle mit Reisebussen sank um 14, jene mit schweren Lkws um 8 %.
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