Im Rahmen des Wiener Töchtertags, der heuer am 26.4. stattfindet, will Bosch Österreich die Mädchen direkt erreichen und öffnet die Tore des Betriebs in der Geiereckstraße 6, in Wien 11. „Alle Mädchen von 11 bis 16 Jahren können einen Tag in einem Betrieb miterleben. Sie können so ihre Fähigkeiten in der Praxis testen und erhalten gleichzeitig Einblicke in die Vielfalt der Berufswelt“, erklärt Mag. Johanna Hummelbrunner, Personalleiterin von Bosch in Österreich: „Wir wollen den jungen Frauen Anregungen, Ideen und praktische Unterstützung für die persönliche Berufswahl bieten.“
Gleichzeitig veranstaltet Bosch auch heuer wieder Österreichs größten Schülerwettbewerb für HTL, in dessen Rahmen Schülerinnen und Schüler um den „Technik fürs Leben-Preis“ rittern. Neben rd. 250 Burschen haben sich heuer auch 6 Mädchen angemeldet. Darunter auch Stefanie Erb aus der HTL Wien-Donaustadt. Sie entwickelt gemeinsam mit ihren Kollegen Stefan Pemmer und Manuel Seitz eine „Umgebungslärmgesteuerte Alarmsirene“.
Derzeit sind drei Viertel der Schüler an technisch gewerblichen Schulen männlich. Dipl.-Ing. Christine Moravec ist selbst HTL-Absolventin und hat als Direktorin der HTL Donaustadt Einblick in die Praxis: „Es ist zwar schon ein kleiner Aufwärtstrend zu merken, doch das Umdenken in der Gesellschaft hat leider erst begonnen.“ Auch für Mädchen würden sich gute Berufschancen ergeben. „Die Technik spielt mittlerweile in fast allen Berufsbereichen eine große Rolle. Daher wird ein technisches Grundwissen immer wichtiger“, sagt Moravec.
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