„Es wird im Sinne des Interessenausgleichs inhaltliche Änderungen in der Werbeaussage geben“, bestätigt Dytrich, die also sowohl den gebundenen als auch freien Kfz-Teilehandel in der Werbeaussage berücksichtigen. In dieser für Außenstehende schwer verständlichen Vertretungskonstruktion legt Dytrich Wert auf eine Trennung von VFT (Verband freier Kfz-Teilehändler) unter Obmann Ing. Mag. Bernhard Dworak und seinem Fachausschuss Ersatzteilehandel im Landesgremium Wien. Beide Seiten vertreten die Wirtschaft und suchen die Unterstützung durch die Lieferanten. Dytrich operiert für das Einzugsgebiet Ostösterreich und Dworak für das gesamte Bundesgebiet.
Keinen guten Eindruck soll Wiens Landesinnungsmeister Ing. Werner Fessl bei einem Großteil seiner Mitglieder – nahezu 75 % sind ungebundene Kfz-Betriebe – hinterlassen haben, indem er „gehorsamst“ dem Zurückpfiff des Wiener Kammerpräsidiums folgend, gegen die Werbekampagne von Dytrich opponiert hat.
Landesgremialobmann Burkhard W. Ernst hält sich aus der Diskussion heraus und verweist lediglich darauf, die geplante Kampagne den Bedingungen des Interessenausgleiches in der Wirtschaftskammer anzupassen. Der kritisierte Dytrich will im Mai 2012 in einer Expertenrunde die Sinnhaftigkeit der Werbekampagne erläutern.
