Immer öfter haben Händler und Werkstätten darüber geklagt, dass es in der Verfügbarkeit von Ersatzteilen Probleme gebe. Und zwar nicht nur für neue Modelle wie den 9-5 (Bild), sondern auch für ältere Fahrzeuge. Laut Mikael Källqvist, der seit 1994 für den schwedischen Autobauer in Österreich tätig ist, sind aber in den vergangenen Tagen deutliche Verbesserungen erzielt worden, z. B. bei Plastikteilen: „Auch die Verfügbarkeit von Scheinwerfern soll demnächst geregelt sein.“ Die Händler könnten die Ersatzteile wie bisher beim Zentrallager in Schweden bestellen, meint Källqvist: „Dort wird auch fakturiert.“
Källqvist, der ebenso wie seine beiden Kollegen Petra Geroldinger und Thomas Kraupp Ende März vom Saab-Masseverwalter gekündigt wurde, war quasi in seiner Freizeit Ende März in Schweden, um über die weitere Zukunft von Saab in Österreich zu sprechen: Derzeit gibt es aber noch keine Entscheidung, wie es weitergehen soll. Die Österreich-Belegschaft von Saab besteht derzeit nur noch aus Country Manager Mag. Stefan Mladek.
