Damit ist Österreich gleich zweifach in diese Personalentscheidung involviert: De Haan (53) arbeitete seit 2009 in Klagenfurt als Chef der Dachorganisation für europäische Länder und wechselt mit sofortiger Wirkung nach Leverkusen. Der gebürtige Kanadier mit holländischen Wurzeln ist seit 1984 in Europa tätig und war vor seiner Zeit bei Mazda auch bei Nissan und IBM beschäftigt. Der Vorgänger von de Haan, der Steirer Franz Danner, war Mitte März aus seiner Position ausgeschieden. Gegen ihn und weitere Beschuldigte, die großteils in Haft sind, werden verschiedene Vorwürfe erhoben; im Laufe der vergangenen Jahre sollen durch fingierte Rechnungen mehrere Millionen Euro versickert sein. Es gilt die Unschuldsvermutung.