Gab es im Jahr 2010 noch 2.656 öffentlich zugängliche Tankstellen, waren es 2011 bereits um 81 weniger (2.575), was einen Rückgang von 3 % darstellt. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Zahl der nicht mehr mit Personal besetzten Tankstellen (so genannte Tankautomaten) von 283 (2010) auf 412 (2011), das entspricht einem beachtlichen Plus von 46 %. „Aufgrund des harten Verdrängungswettbewerbs und der geringen Margen wird es in Österreich immer schwieriger, Tankstellen wirtschaftlich erfolgreich zu führen. Besonders betroffen ist die Bevölkerung in den ländlichen Randlagen, wo die Anzahl der Tankstellen überproportional zurückgeht. Dort ist die Tankstelle oft der letzte verbliebene Nahversorger“, sagt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbands der Mineralölindustrie. Der Trend zum Ausbau von Premiumstandorten zum Dienstleistungszentrum einerseits und des preisgünstigeren Tankautomaten-Netzes andererseits habe sich verstärkt.