In den Interviews mit hochrangigen Vertretern der Autobranche am Salon in Genf hatten diese immer wieder von schlechten Zahlen gesprochen, auch das Minus von 9,1 % in Österreich hatte die Richtung aufgezeigt. Jetzt liegen die Februar-Zulassungszahlen aller EU-Länder am Tisch: Die von der ACEA (der Vereinigung der europäischen Automobilhersteller) präsentierten 888.878 Fahrzeuge bedeuten eine Abnahme von 9,7 % im Februar, was in kumulierten Zahlen (1,858.066) nach zwei Monaten ein Minus von 8,3 % bedeutet. Zum Vergleich: In Österreich liegt der Markt nach zwei Monaten um 2,2 % hinter dem Vorjahr.
Den Ausschlag gaben nicht zuletzt die massiven Rückgänge in Frankreich (-20,2 %) und Italien (-18,9 %), was auch den französischen und italienischen Autoherstellern massive Absatzprobleme bereitete. Hingegen läuft das Geschäft am weitaus größten Markt – nämlich in Deutschland – weiterhin fast auf dem Niveau von 2010 (-0,2 % nach 2 Monaten).
Noch eine Zahl von außerhalb der EU: Island, wo die Krise einst ihren Ausgang genommen hatte, schaffte im Februar ein Plus von 148,5 %, was bei 323 Neuzulassungen aber nicht wirklich ins Gewicht fällt.



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