Der griechische Neuwagen-Markt ist fast völlig zusammen gebrochen: In den ersten beiden Monaten wurden 16.736 Pkws zugelassen, um 26,6 % weniger als in den ersten beiden Monaten des ohnehin schwachen Jahres 2011. Für 2012 werden lediglich 70.000 Neuzulassungen erwartet. Die Hälfte entfällt auf Leasingverkäufe, die direkt von den Importeuren getätigt werden. Es verbleiben damit nicht einmal 40.000 Stück, um die 400 Händler kämpfen. Zu wenig, um zu überleben. Als Notmaßnahme haben die Hersteller nun die Standards hinsichtlich Personal und Investitionen gesenkt. Zu spät für jene, die sich dafür bei der Bank bereits verschuldet haben. Eine Alternative wäre der Ausstieg aus dem Euro und eine kräftige Abwertung der Drachme. Damit könnten die Schulden kräftig reduziert werden. Dafür würden dann die Gläubigerbanken Pleite gehen.
