Rund 3.000 Personen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und Singapur wurden zum Thema „The Future of Mobility“ (Die Zukunft der Mobilität) befragt. Insbesondere in den Metropolregionen (und hier vor allem in Asien) ist die Bereitschaft hoch, sich zugunsten eines Mix aus verschiedenen Transportmitteln kein eigenes Fahrzeug mehr zu halten. Vor allem die Unterhaltskosten sind dominierende Parameter bei der Entscheidung zwischen eigenem Auto und anderen Verkehrsmitteln, unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status der Befragten.
So wären laut Umfrage im Fall eines Anstiegs des Kraftstoffpreises auf mehr als 4 € pro Liter mehr als 40 % der Befragten bereit, ganz auf ein eigenes Auto zu verzichten; auf ein Elektrofahrzeug umsteigen würden dagegen nur halb so viele. „Die Analyse bestätigt, dass innovative Mobilitätsdienste wie Carsharing immer wichtiger werden. Vor allem junge Menschen legen nicht mehr so großen Wert auf das eigene Fahrzeug wie frühere Generationen“, sagt Mattias Bentenrieder, Partner bei Oliver Wyman.
„Um im Rennen um das optimale Mobilitätsangebot für die junge städtische Generation dabei zu sein, ist seitens der Automobilindustrie rasches Handeln erforderlich“, rät Bentenrieder. Sie müssen zunehmend aber auch Erfahrungen mit dem Betrieb von Fahrzeugflotten in flexiblen Nutzungsmodellen sammeln und insbesondere die Fahrzeuge mit anderen Mobilitätsservices vernetzen. „Wollen Autohersteller auch künftig Mobilitätsanbieter Nummer 1 sein, sollten sie die Kontrolle über die Kundenschnittstelle halten und eine führende Rolle in Partnerschaften übernehmen“, glaubt Bentenrieder.



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