Mit 394 Pkws auf 1.000 Einwohner bildet Wien das Schlusslicht der Statistik, die meisten Autos gibt’s im Burgenland, wo 616 Pkws auf 1.000 Einwohner kommen; es folgen Niederösterreich (610 Pkws/1.000 Einw.), Kärnten (590 Pkws/1.000 Einw.), Oberösterreich (587 Pkws/1.000 Einw.), die Steiermark (568 Pkws /1.000 Einw.), Salzburg (530 Pkws/1.000 Einw.), Vorarlberg (509 Pkws/1.000 Einw.) und Tirol (505 Pkws/1.000 Einw.).
Der Durchschnittswert für Österreich liegt bei 537 Autos auf 1.000 Einwohner.  Durchschnittlich legt lt. VCÖ jeder österreichische Autofahrer 36 km pro Tag zurück und verbraucht dabei rd. 2,5 l Sprit.  Einmal mehr lobt der VCÖ die Wiener für ihre „zunehmend klimafreundlichere Mobilität“. Bereits 71 % der Alltagswege würden mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.
Dass der Umstieg in Wien angesichts steigender Kurzparkgebühren und wachsender Parkpickerl- und neuer Tempo-30-Zonen nicht immer ganz freiwillig erfolgt, erwähnt der VCÖ nicht wie auch die Abhängigkeit vieler Arbeitnehmer, die nicht in urbanen Zonen leben und mangels Alternative auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Die vom VCÖ geforderte Einführung eines Öffi-Jobtickets nach deutschem Vorbild wird diese Arbeitnehmer kaum zum Umstieg bewegen.



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