Die eisigen Temperaturen legten zwei Wochen lang auch in Deutschland zehntausende Autos lahm. Techniker des ADAC haben nun untersucht, wo die Ursachen für die Probleme liegen: Die Dieselfilter, die heutzutage in Autos eingebaut sind, filtern den Kraftstoff bis zu fünf Mal feiner als in jenen Labors, in denen die Funktionsfähigkeit des Kraftstoffs bei Minusgraden ermittelt wird. Das heißt: Paraffinkristalle bleiben in den modernen Dieselfiltern hängen – der Kraftstoff (bzw. eigentlich dessen Normierung) passt nicht zu den neuen Filtern. Daher fordert der deutsche Automobilclub die Mineralölindustrie und die Autohersteller auf, die veraltete Norm DIN EN 590 zu modernisieren: Man sollte sich auf einen gemeinsamen Prüfstandard einigen, der sich am derzeitigen Stand der Technik orientiert. Ansonsten sei das Problem im nächsten kalten Winter vorprogrammiert.



www.adac.de