„DeltaSpot“ nennt sich dieses neue Verfahren, das anders als konventionelles Punktschweißen Hindernisse überwindet, die bisher dem hoch produktiven Fügen des Werkstoffes Aluminium im Wege standen. Es kommt bei der Erzeugung von Türrahmen des neuen Porsche Panamera zum Einsatz.
Kennzeichnend für DeltaSpot sind umlaufende Prozessbänder. Sie unterbinden den direkten Kontakt zwischen Elektrode und Werkstück, aber vermitteln ihn indirekt. Dies hilft, den Elektrodenverschleiß drastisch zu reduzieren und macht den Wärmeeintrag in die Fügestelle regel- bzw. optimierbar. Im Unterschied zum herkömmlichen Widerstandspunktschweißen entstehen die gepunkteten Verbindungen zwischen Tür und Rahmen der Fahrzeugtür nahezu spritzerfrei, das heißt ohne die Hauptabdichtung an dieser sensiblen Stelle zu beeinträchtigen. Der wärmebedingte Verzug am Werkstück bleibt eng begrenzt und gegebenenfalls korrigierbar. Laut Wolfgang Hintsteiner, dem bei Georg Fischer für das Projekt verantwortlichen Ingenieur, hat sich die Anlage als prozesssicher und kostengünstig erwiesen.
www.fronius.com
