Das weiß Komm.-Rat Burkhard Ernst, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels, zu schätzen: „Es ist den Regierungsparteien anzurechnen, dass sie die Autonutzer nicht noch stärker zur Kassa gebeten haben.“ In Summe seien die Autofahrer aber nach wie vor „die Melkkuh der Nation“, verweist Ernst darauf, dass allein NoVA, Mineralölsteuer und motorbezogene Versicherungssteuer dem Finanzminister rd. 5,8 Mrd. € pro Jahr einbringen.
Ansätze, um einerseits das Budget zu schonen und anderes Kaufanreize zu schaffen, sieht Ernst u. a. in der Erweiterung des Vorsteuerabzugs. Das Ziel sei freilich nicht ein genereller Vorsteuerabzug wie etwa in Deutschland, sondern eine weniger restriktive Auslegung der bisherigen Bestimmungen: „Wir führen derzeit sehr konstruktive Gespräche mit dem Finanzministerium.“
Darüber hinaus erneuert Ernst seine Forderung nach einer Wiederholung der „Ökoprämie“, die 2009 rd. 120 Mio. € an zusätzlichen Steuereinnahmen mit sich gebracht habe: „Was wie eine Stützungsaktion für den Fahrzeughandel aussah, war somit ein sehr gutes Geschäft für den Staat und ein wesentlicher Beitrag für den Umweltschutz.“
