Wielke fuhrwerkt in den verbleibenden Monaten bis zur Übergabe an seinen Nachfolger im Mai 2012 in seinem Amt herum, als gebe es kein Morgen. Und wer namentlich dagegen auftritt, dem droht „sein“ Präsidium im Minimum ein Disziplinarverfahren an. Wir erfahren von eigenwilligen Methoden machtbesessener Personen, die versuchen, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln sich zu profilieren; vom verantwortungslosen Umgang mit der Macht und wie man damit Nachfolger drangsaliert.
Wielke, so der Vorwurf aus der Basis, verliere seine Verantwortung gegenüber dem Verbandszweck und den Wählern vor lauter Machtgier aus den Augen und forciere Delegierte, die nicht einmal das Niveau des Geschäftszwecks, welchen sie vertreten, begriffen.
Nun exponieren wir uns weder für Wielke noch für seinen designierten Nachfolger Dr. Wolfgang Pfeffer. In Kenntnis des Dezember-Wahlergebnisses (Zweidrittelmehrheit für Pfeffer) muss jedoch auch einem Wielke klar sein, dass seine Mitglieder dem neuen Obmann einen Vertrauensvorschuss geben. Vor diesem Hintergrund ist es peinlich, federführend die 36. Internationale Fachtagung für Sachverständige und Juristen im Jänner 2013 in Bad Hofgastein voranzutreiben bzw. die jetzt anstehende Delegiertenwahl des Nachfolgers zu beeinflussen. Des Noch-Obmanns Agilität ist auffallend und befeuert die Phantasie seiner Kritiker, inwieweit er in seinem Streben ausreichend versichert ist.
Herr Dr. Bernhard Wielke, eine kritische Aussage zentriert sich auf Sie: Sie seien nicht der Sachverständige, der alles könne!