Konkret hatten die US-Beamten den Ablauf von 16 Rückrufen mit geschätzten 338.700 Fahrzeugen (Pkws und Motorräder) im Jahr 2010 angemahnt. Die größte Rückrufaktion betrafen BMW 5er- und 6er-Serien ab 10/2004 und 7er-Serien ab 8/2002, die wegen möglicher Probleme im Bremssystem in die Werkstätten beordert wurden. In den USA muss die Behörde gemäß den herrschenden Bundesgesetzen innerhalb von 5 Tagen über Sicherheitsmängel informiert werden, BMW hat laut NHTSA im Schnitt mehr als 30 Tage gebraucht, um fehlende Daten nachzureichen. „Wir erwarten von Autoherstellern, Sicherheitsfragen schnell anzusprechen“, sagte David Strickland, Chef der Straßensicherheitsbehörde. BMW North America hat sich bereit erklärt, die Strafe zu bezahlen. Laut einem Konzernsprecher hat die Strafe das Unternehmen hart getroffen und wird ernst genommen. Die Abläufe sind nun so optimiert worden, „dass sie den Anforderungen der Behörden künftig genügen“. 



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