„Ein Austausch herkömmlicher Fahrzeuge gegen Elektroautos wäre nicht sinnvoll und wird auch nicht angestrebt“, gibt Mag. Harald Wakolbinger von der Beteiligungsmanagement E-Mobilität GmbH, einem Tochterunternehmen der Wiener Stadtwerke, die Marschrichtung für Elektromobilität in der Bundeshauptstadt vor. Wakolbinger: „Vielmehr geht es um E-Mobilität ,on demand‘, bzw. um Flottenfahrzeuge für Unternehmen, wobei bestimmte Fahrprofile einzuhalten sind.“ Soll heißen, dass der Einsatz von Elektrofahrzeugen nur dann sinnvoll ist, wenn bestimmte Kriterien (etwa eine Fahrstrecke unter 100 km, Lademöglichkeit tagsüber bzw. in der Nacht) gegeben sind. Ebenfalls ein wichtiger Ansatzpunkt ist Carsharing, wobei E-Carsharing nur als Teil eines Komplettangebots zu sehen ist. Wakolbinger: „Entscheidend wird sein, wie sich derartige Systeme entwickeln, analog wird die Infrastruktur wachsen. Ich gehe von einer Verdreifachung der derzeitigen Lademöglichkeiten bis 2015 im Wiener Raum (also rd. 440 Ladestationen) aus.“
www.wienerstadtwerke.at
