Laut den Berechnungen von ÖAMTC-Techniker Robert Czarnecki gab es 2011 in Österreich insgesamt 92 offizielle Rückrufaktionen der Hersteller/Importeure: Eine genaue Liste, welches Unternehmen am stärksten betroffen ist, will der ÖAMTC allerdings nicht veröffentlichen. „Die Autohersteller kommen ihrer Pflicht nach, wir wollen niemanden anschwärzen“, sagt Czarnecki. 2010 hatte es 86 Rückrufaktionen gegeben, 2009 waren es 93 gewesen. 4 von 5 Rückrufaktionen entfielen auf mechanische Mängel (z. B. beschädigte Dichtungen, fehlerhaft verlegte Kabelstränge oder mit falschem Drehmoment angezogene Schrauben). 12 % der Rückrufe betrafen Mängel in der Elektronik, 9 % elektrische Mängel.
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